- 6. März 2025
Die Outtakes (25): Mit einem Blick in Amerikas vergangene Zukunft, ganz normalen Superhelden und Lust-voller Archäologie

Erwartbares Fiasko
Derf Backderfs Sachcomic „Kent State“ ist richtig beeindruckend. Er kommt auch nur deshalb zu den Outtakes, weil er im Gegensatz zu Backderfs Jugenderinnerung „Mein Freund Dahmer“ fünf Jahre nach seinem US-Erscheinen noch immer nicht auf deutsch erhältlich ist. Womöglich ist das Ereignis zu speziell: Am 4. Mai 1970, zur Hoch-Zeit der Studentenproteste, eröffnet die Nationalgarde, also die offizielle Bundesstaats-Wehr von Ohio, auf dem Campus der Kent State University das Feuer. Vier junge Menschen sterben in dieser Mischung aus politisch-konservativer Schießwut, Terrorangst, Überforderung, und das in einer Situation, die weder vom Anlass noch von den Umständen her auch nur ansatzweise irgendeinen Schusswaffeneinsatz erfordert hätte. Backderf recherchiert sauber, legt seine Quellen offen, die im Unterschied zu manch anderem Sachcomic weniger aus bequem zugänglichen Wikipedia-Einträgen bestehen, sondern aus Dokumenten, Zeugenaussagen, zeitgenössischen Presseberichten etc. Besonders erschreckend ist dabei die Vorhersehbarkeit des Fiaskos, bei dem auch die Geheimdienste munter mitlauschten, mitpfuschten und mitvertuschten. Und zu wissen, dass der momentane US-präsidiale Wiedergänger bereits einmal kein Problem hatte, so unnötig wie rücksichtslos mit militärischen Mitteln zu arbeiten.
Gags, gründlich erläutert

Preisfrage: Wer wäre in einer Welt, in der jeder ein Superheld ist und Superkräfte hat, etwas Besonderes? Der, der wie alle ist – oder der einzige, der keine Kräfte hat?
Genau. Aber Känguru-Chronist Marc-Uwe Kling ist in seiner Parodie „Normal und die Zero Heroes“ leider zu begeistert von seinem Running Gag: lustige Superhelden mit lustigen Fähigkeiten zu erfinden. Lustig bedeutet hier beispielsweise: Die KOLLEGIN (Superkraft: verschwindet, sobald es Arbeit gibt). Oder der BEAMTE (Superkraft: unkündbar). Oder MÜLLMANN (beseitigt – was wohl?). Leider ruiniert Kling auch diesen sekündlich alternden Gag, in dem er Namen und Kraft lang und breit erklärt. Liegt’s an der Ur-Angst deutscher Komödien, weder dem eigenen Gag noch dem eigenen Publikum zu trauen? Parodiert Kling hier die hölzernen Erklär-Einblendungen in Mangas und verholzt damit die eigenen Pointen? Letztlich jammert hier der einzige Normale in einem fort, dass er kein Superheld ist, wird dann aber natürlich doch noch zum Helden und schnarch. Schade: Eine Welt voller Superhelden, die begeistert den Abenteuern des einzig Normalen folgt – das hätte witzig werden können, sogar mit diesen gefällig-harmlosen Zeichnungen.
Altertürme

Ulli Lust muss Spaß gehabt haben: Sie hat sich durch die Ur- und Frühgeschichte des Menschen gewühlt, für den Sachcomic „Die Frau als Mensch“ eine Menge gelesen, eine Menge untersucht. Es geht ihr um frühe Kunst und Gesellschaften, es geht um die Rollen von Frauen, es geht um Umwelt, ums große Ganze von Anbeginn der Menschheit an, und das ist leider ein bisschen viel. Lust türmt Archäologie und Artefakte auf, Reportagen indigener Gesellschaften, Umweltschutz, Korruption, dazwischen kleine Spielszenen, eine enorme Fundgrube, der vor allem eines fehlt: eine gezielte Fragestellung. Der Band wäre nicht halb so ermüdend, wenn man wüsste, was denn da jeweils gerade belegt werden soll. Geht es um die Rolle der Frau? Geht es um die Aussage und/oder Bedeutung von Artefakten? Geht es um das Zusammenleben von Gesellschaften? Doppelt schwammig wird es, weil Lust zwar viel Interessantes anhäuft, aber auch präzise sagt, dass man allenfalls vermuten kann, wie, wann und warum etwas sehr viel früher mal so oder anders gemacht wurde. Und weil Lust weder provokante noch irgendwelche anderen Thesen aufstellen mag, weiß man jedes Mal nicht, ob diese Vermutung nun etwas untermauert, widerlegt oder einfach Fun-Fact ist. Ergebnis: Man würde gern mal was zu diesem Thema lesen. Aber war das nicht eigentlich das, was Ulli Lust mit dem Comic liefern wollte?
P.S.: Ist natürlich alles Ansichtssache. Die Jury des Deutschen Sachbuchpreises hat Frau Lust sofort den Preis für 2025 umgehängt.
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- 2. Feb. 2025
Kniffliger Dauerbrenner mit Abnutzungsgefahr: Fünf aktuelle Comics widmen sich dem Nationalsozialismus – nicht alle überzeugen

So, das Thema „Nationalsozialismus“ war in diesem Jahr im Unterricht noch gar nicht dran. Was nicht hilfreich ist, wie jüngst gerade viele junge Menschen so nachdrücklich wie zutreffend bemängeln. Ein Tadel, der zur Rechten-Zeit zur rechten Zeit kommt, zur doppelt rechten Zeit obendrein, weil sich momentan eine ganze Menge Comics mit dem Thema befassen. Fünf Stück haben sich inzwischen angesammelt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, in der ganzen Bandbreite von erhellend bis ermüdend.
Rechter Schlächter

„Klaus Barbie“ ist ein eindeutiger Fall von „zu dicht dran“. Der SS-Mann war der „Schlächter von Lyon“, setzte sich nach dem Krieg ab nach Südamerika und verhökerte seine bei der Gestapo erworbenen Folterkenntnisse an die USA und diverse südamerikanische Diktaturen. Und zwar gegen Geld und Schutz vor Auslieferung.
So konnte er – obwohl in Frankreich bereits zum Tode verurteilt – auch mäßig gut getarnt bis 1983 untertauchen. Es ist also alles drin, in der Story: Naziverbrechen, Geheimdienstscheiß, Suche und Auslieferung, wie gemacht zum Sich-Verheddern, und das tun Frédéric Brrémaud und Jean-Claude Bauer denn auch. Es wäre schon schwer genug, chronologisch einleuchtend zu erzählen, wie Barbie abwechselnd vor den Amerikanern floh und für sie arbeitete oder wie seine Auslieferung eingefädelt wurde. Doch Bauer/Brrémaud verlieren sich in Details wie der Bombardierung des Gestapo-Hauptquartiers in Lyon. Bei Erschießungen müssen sie alle Opfer aufzählen oder wer es beobachtet oder wer die Leichen danach identifizierte. Und weil das Promi-Nazijäger-Paar Klarsfeld Barbie entdeckte, kommt deren Story auch noch rein. Bauers standbildhafte Regie tut ein Übriges, bis dann der finale Barbie-Prozess (den er als Zeitzeuge begleitete) in einer Flut konventioneller Porträts untergeht wie die Titanic. Und all das könnte man beiden noch nachsehen, käme man der Figur Barbie dabei auch nur einen Hauch näher. Aber genau hier, wo Comics glänzen können, weil sie eben nicht darauf beschränkt sind, was man abfotografieren könnte – hier enden die Fähigkeiten von Bauer/Brrémaud. „Klaus Barbie“ bleibt eine quälend ungeschickt erzählte Reportage mit statischen Bildern.
Die Sache mit dem Widerstand

Schwach und stark zugleich: „Widerstand“ von Niels Schröder ist, rein comictechnisch unattraktiv. Schröder schildert die Biografien der SPD-Größen Julius Leber, Theodor Haubach und Tony Sender ohne Rücksicht aufs Bild. Texte, Zitate, Gedanken presst er ungekürzt in kinderfaustgroße Sprechblasen, unablässig denkt jemand, was besser erzählt oder gezeigt werden sollte. Mildernder Umstand: Berlins Kultursenator, der Kulturbeauftragte der Bundesregierung und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand fördern das Ganze und strahlen vermutlich, weil die Textblöcke so schön über die Comicelemente (viele Porträts plus Stadtansichten) hinwegtrösten. Soweit so schlimm, aber die Themenauswahl ist trotzdem gut.
Denn das Thema Widerstand, gerade um 1933, als man noch vieles hätte verhindern können, birgt eine Menge Unbekanntes. Ja, ich hatte schon vom „Reichsbanner“ gehört, aber genau wusste ich nicht, dass dahinter eine SPD-nahe Kampftruppe in Millionenstärke steckte, ebenfalls aus alten Frontsoldaten, die mindestens so gut prügelte wie die Nazis – aber eben für die Demokratie. Besonders interessant: Dass die Partei die Millionen nur deshalb nicht zum Kampf rief, weil Hitler irgendwie rechtskonform an die Macht kam. Was nicht nur das Verbot der AfD umso dringlicher scheinen lässt, sondern auch die verzagte Debatte darüber umso besorgniserregender. Weil Schröder nämlich auch zeigt: Wenn Figuren wie die Nazis erst mal an der Macht sind, läuft der Kampf richtig scheiße, selbst für weltkriegserprobte Kämpfer wie Leber und Haubach. Wie Verbotsgegner Olaf Scholz sich dann schlagen würde, mag man sich gar nicht erst vorstellen.
Weshalb der Comic trotz der mäßigen Aufbereitung in mein Regal kommt.
Hinz und Kunz und Frantisek
Es geht immer noch komplizierter: „Anthropoid“ von Zdenek Lezák und Michal Kocián hat sich das Attentat von 1942 auf den SS-„Star“ Reinhard Heydrich in Prag orgenommen. Und wenn sich schon bei Klaus Barbie die Autoren verheddert haben, dann regiert bei diesem Duo überhaupt nur noch heillose Überforderung. Dutzendweise werden Exil-Tschechen aus England über ihrer Heimat abgeworfen, vorgestellt, verhaftet, spätestens auf Seite acht hat man jeglichen Überblick verloren, wer sich denn nun von wo nach durchschlagen muss, was er da tun soll, wen er trifft und warum nicht. Zumal auch das Gesicht von Hinz aussieht wie das von Kunz und Frantisek, denn zeichnerisch herrscht solides Mittelmaß. Konsequenterweise finden sich im Anhang nochmal die Biografien der in die knapp 100 Seiten gepressten 39 (!) Charaktere – als gingen nicht einmal die Autoren selbst davon aus, dass der Comic das Thema erklären könnte. So überzeugen letztlich nur die Szenen der Planung in Prag, der Auswahl des Anschlagsorts sowie das Attentat selbst. Wenn man sich gleich auf diese Stärken konzentriert hätte, wäre es womöglich ein fesselnder Band geworden.
Gute Nummer

Zweifellos mehr versprechend ist „Adieu, Birkenau“. Zumal hinter der realen Geschichte der KZ-Überlebenden Ginette Kolinka jener JD Morvan steckt, der gerade erst für „Madeleine, die Widerständige“ ein sehr überzeugendes Szenario geliefert hat. Und der auch hier grandios anfängt: „Als ich ein Kind war, dachte ich, alle Mamas hätten eine Nummer auf dem Arm.“ Gut, oder?
Und Morvan zaubert tatsächlich weiter, mit allem, was er hat: Rückblenden, Überblendungen, die heute 100-Jährige beim Appell im KZ und im Yoga-Kurs. Er begleitet sie auf einer ihrer Schulführungen über das Gelände von Auschwitz, er lässt die Geister der Toten schattengleich neben ihr gehen, stellt naive Schülerfragen, gibt brettharte Antworten. Und erinnert dabei zunehmend an Barbara Yelin, die in „Emmie Arbel“ so großartig wie vergeblich gegen Routine und Zeitgeist anzeichnet. Denn wer nur ein bisschen im Thema ist, ahnt sofort, was von der Handlung zu erwarten ist: Glückliche Kindheit vorher, Rechteverlust, Zugtransport/Viehwaggons, das Entsetzen des KZ, die Verrohung. Der Moment der Enthüllung des Massenmords. Es ist bitter, aber je nach Umfang der eigenen Holocaust-Leseerfahrung schwankt der Schock zwischen frisch und abgenützt. Weshalb „Adieu, Birkenau“ für aufklärungswillige Schülervertretungen zwar absolut empfehlenswert ist. Aber dennoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass man die 30 Prozent abgestumpfter Sachsen und Thüringer anders erreichen muss, die kein Problem haben, schon wieder ihre künftige Mittäterschaft in die Wege zu leiten.
Mit-Arbeiter von einst und morgen

Ehrlich: Ich hatte erst NULL Lust auf Hannah Brinkmanns „Zeit heilt keine Wunden“. Wegen der Optik, Dunstnote „pädagogisch wertvoll“. Und dann die Story: Erinnerungen des jüdischen Kommunisten Ernst Grube. Puh. Immerhin: der Blickwinkel von Brinkmann/Grube ist eher selten.
Denn: Nur Mama Grube ist Jüdin, Papa nicht. Und weil die Nazis fein erkannten, dass „Arier“ Angehörige weniger entspannt ans Messer liefern als Nachbarn, waren Mutter Grube und ihre drei Kinder vor Deportation geschützt, zunächst. Erster geschickter Zug von Brinkmann: Wie sie diese Lage zwischen Hoffen und Bangen zuspitzt, die Strohhalme „Wird schon nicht so schlimm kommen“ und „Es gibt doch Gesetze“ so erbarmungslos stutzt wie die Nazis selbst (denn zum Schluss wird natürlich doch deportiert). Spätestens hier kam ich mit Brinkmanns Stil klar. Weil sie a) immer wieder eigenwillig die Gefühlslage illustriert, und weil sie mir b) immer wieder den Kleingeist der Nazi-Anordnungen vorführt: Ob man Jude war, hing auch vom Geburtsdatum (!) ab. Schon in der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz machten damit die Nazis selbst die Irrationalität des Rassismus amtlich – das war mir neu, herzlichen Dank. Und dann macht Hannah Brinkmann etwas komplett Unerwartetes...

Brinkmann lässt Grube links liegen und widmet sich dem Richter Kurt Weber, der Grube später in der Bundesrepublik verurteilen wird. Weber ist ein brillantes Beispiel für Millionen Deutsche, deren Verhalten die Diktatur erst ermöglichte. Jurist Weber könnte mit seiner jüdischen Verlobten das Land verlassen. Aber er hat sooo viel ins Studium investiert. Also bleibt er, steigt im Staatsdienst auf, tut irgendwie unpolitisch und beruhigt sich, weil er nicht ganz so viele Leute hinrichtet, wie die Nazis wünschen.
Was Brinkmanns Graphic Novel so wertvoll macht: sie begreift Potential und Notwendigkeit des Mittäter-Porträts und gibt ihm viel Platz. Wer wissen will, wieviel Mitarbeit autoritäre Regime verlangen (werden): Brinkmann führt es vor, schlüssig und mit einfühlsamem Unverständnis. Genau der richtige Comic zur richtigen Zeit!
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- 19. Jan. 2025
Aus aktuellem Anlass: ein Comic mit einem lügenden Präsidenten, einem wahnsinnigen Gesundheitsminister und unkontrollierbaren Megakonzernen

Dieser Comic ist schwer zu finden, leider, weil: vergriffen. Dabei wäre eine Neuauflage dringend nötig. Die Rede ist von „Martha Washington – Ein amerikanischer Traum“, erfunden vor über 30 Jahren.

Martha lebt in den USA, oder besser: In dem, was von ihnen in jener Zukunft übrig ist. Sie ist ein schwarzes Mädchen, aufgewachsen in Cabrini Green, einem gigantischen Sozialbau, in dem arme Familien in Schuhschachtelabteilen mit Fernseher und Mikrowelle untergebracht sind bzw. ruhiggestellt werden. Gewalt, Missbrauch, Hass sind dort an der Tagesordnung. Bildung wäre eine hilfreiche Option, aber Martha lernt in überfüllten Klassen nach einem idiotischen Lehrplan, der einen dämlich grinsenden Präsidenten bejubelt, der seit mindestens 14 Jahren im Amt ist.
Präsidentenlob steht im Lehrplan
Als auch noch Marthas Lieblingslehrer erschlagen wird, büxt sie aus, hält sich als geschickte Diebin über Wasser – und rettet sich dann in die Armee. Aber was heißt hier „Armee“?

Die Armee nennt sich Pax-Force, eine Friedenstruppe zur Rettung der Reste des Regenwalds. Pax kämpft nicht mehr gegen andere Länder, sondern gegen Firmen wie den „Fat Boy“-Burgerkonzern, während die Heimat im Chaos versinkt. Nazis bekämpfen militante Schwule, ein wahnsinniger Gesundheitsminister macht sich mit einer Armee geklonter blonder Kampf-Amazonen so selbständig wie die Nachkommen der indianischen Ureinwohner. Als der allmählich recht mumienhafte Präsident die inzwischen vierte Wahl zu verlieren droht, greift er zum Kriegsrecht, landet aber nach einem Attentat im Koma. Der überforderte Landwirtschaftsminister springt ein, wird aber bald vom eigenen Kabinett ermordet, und das Land zerfällt in fünf oder sechs Teile.

Martha ist immer mittendrin, eine tapfere Soldatin, die versucht das Richtige zu tun und sich in einer Welt zu behaupten, die voller Intrige ist, Eigennutz, Fanatismus und Schlamperei. Die Welt versinkt in einem Chaos, von dem letztlich niemand profitiert außer irgendwelchen Miliz-Chefs und, nun ja, dem Präsidenten, der sich noch ein paar weitere Amtsjahre sichert.
Wie es so weit kommen konnte?
Der Berater-Derwisch
Als der Comic erschien, konnte ich mir vieles davon nicht vorstellen, auch mangels Kenntnis der Zerrissenheit der USA. Doch morgen beginnt ein eigenwillig tanzendes, dauerlügendes Grinsgesicht seine zweite Amtszeit, beraten vom vorsitzenden Derwisch einer kaum noch zu kontrollierenden Megafirma, und siehe da: den irren Gesundheitsminister haben sie auch schon an Bord. Und wer glaubt, das sei nicht zu toppen, der darf sich daran erinnern, was Grinsgesicht, Derwisch und der Gesundheits-Irre als erstes gemacht haben, als sie sich gefunden hatten. Genau, sie fraßen den Dreck von „Fat Boy“-Burger.
Frank Millers düstere Ahnung
Angesichts der Aktualität kann ich eine Neuauflage nur dringend nahelegen. Riskant kann sie eigentlich nicht sein, der Autor ist schließlich Frank Miller – jener Frank Miller, der nicht nur die gut verkäufliche „Sin City“-Serie erfand, sondern auch mit der „Rückkehr des Dunklen Ritters“ überhaupt den ganzen höchst lukrativen Superhelden-Reboot in die Wege leitete. Für die zugänglichen Zeichnungen verantwortlich ist Dave Gibbons, der Gestalter der „Watchmen“, viel mehr Erste Liga ist also kaum möglich.
Mögen die Zeiten weniger finster werden als sie aussehen.
Frank Miller (Text), Dave Gibbons (Zeichnungen), Martha Washington – ein amerikanischer Traum, Panini, gebraucht erhältlich, beispielsweise bei Medimops, Rebuy oder via Booklooker.
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