top of page

Comicverfuehrer

Lernen, ohne dass man's merkt: Wie Lewis Trondheims Spionage-Komödie „Green Witch Village“ uns den US-Zeitungscomic unterjubelt

Hoppla, das mag ich: Wenn man was so genießt, dass man gar nicht mitbekommt, wie man insgeheim was lernt. Ich gebe zu, nichts Weltbewegendes wie eine Fremdsprache oder höhere Mathematik, aber ein bisschen Kulturgeschichte. Und, wie gesagt: Sie spüren's ja eh kaum, weil der Comic so unterhaltsam ist. Er heißt „Green Witch Village“, und dahinter stecken Zeichner Franck Biancarelli und die Szenario-Schleuder Lewis Trondheim.


2026 war gestern

Das Wichtigste bei sowas ist natürlich nicht was man lernt, sondern: Dass es vom Start weg funktioniert. Trondheim braucht eine halbe Seite, dann sind wir drin: Die junge Tabatha Sands erwacht 1959 in ihrer New Yorker WG aus einer Ohnmacht. Was deshalb problematisch ist, weil sie vor ihrer Ohnmacht anders hieß, anders aussah und im Jahr 2026 lebte.


Illustration: Franck Biancarelli/Lewis Trondheim - Schreiber & Leser
Illustration: Franck Biancarelli/Lewis Trondheim - Schreiber & Leser

Eine klassische Geschichte aus dem Bodyswitch-Genre also, die in den Händen des Vollprofis Trondheim sofort anzieht, weil die Hauptfigur natürlich gar keine Zeit hat, das Rätsel zu lösen – sie muss sich ja in der neuen alten Welt zurechtfinden. Schön für uns, sogar doppelt.


Stadtansichten zum Versinken


Denn optisch kann sich der Zeichner hier im New York der End-50er austoben, mit Klamotten, Autos, Stadtansichten zum Versinken. Und auch die Einstellungen der 50er zu Frauen, Schwarzen, dem Leben allgemein lassen sich szenaristisch prima nutzen. Zumal Tabathas Freundinnen Schauspielerinnen werden wollen, also haben wir das Kinogeschäft, schmierige Film-Agenten, ungehemmte Debatten über die ideale Busengröße, lauter Sachen, die heute gar nicht mehr gehen.


Illustration: Franck Biancarelli/Lewis Trondheim - Schreiber & Leser
Illustration: Franck Biancarelli/Lewis Trondheim - Schreiber & Leser

Bzw. Sachen, zu denen man extra gehen muss, wie das Telefon, das es nur mit Kabel gibt. Weil das alles aber noch etwas zu wenig ist, rührt Trondheim noch einen Spionage-Plot mit Atombomben-Brisanz dazu, denn wir sind ja im Kalten Krieg. Aber keine Angst, kompliziert wird’s nicht.


Freche Klappe statt Frauenrechte


Tabatha ist eine Trondheim-Frau. Ihr fehlt das Großspurige seiner Männer, dafür hat sie Underdog-Mumm und eine freche Klappe. Sie lässt sich nichts bieten, und wenn ihr die Frauenrechte noch nicht helfen, lässt sie sich eben selbst was einfallen. Was auch erklärt, warum sie das Ganze immer nur halbernst zu nehmen scheint: Eigentlich, denkt sie, kann nichts passieren, weil sie ja irgendwie 2026 noch leben muss. Und dieser ganz leichte Unernst stützt das komplette Abenteuer. Aaaaber… was haben wir denn jetzt gelernt?


Illustration: Franck Biancarelli/Lewis Trondheim - Schreiber & Leser
Illustration: Franck Biancarelli/Lewis Trondheim - Schreiber & Leser

Als Comic-Routinier ahnt man es vielleicht etwas rascher. Tabatha sieht ein bisschen aus wie Audrey Hepburn und die Comic-Ganovin Modesty Blaise. Und wie bei der schwarz-weißen Modesty ist die Großstadt, sind die 60er allgegenwärtig, nur eben diesmal in Farbe. Die Panels sind geradezu berechenbar schematisch, als hätte man nur einen bestimmten Platz zur Verfügung, das alles kennt man doch von… na?

Geheime Spielregeln


Genau: Trondheim/Biancarelli liefern hier eine Hommage an den US-Zeitungscomic der 50er, 60er. Die täglichen Fortsetzungen reichten für eine Zeile mit drei gleich großen Panels, am Wochenende stand eine halbe Seite zur Verfügung. Man musste den Faden aufnehmen, die Handlung weiterführen und einen Cliffhanger liefern, damit die Kundschaft morgen weiterlesen wollte. Diese Spielregeln führen uns die beiden ganz nebenbei vor.

Jaaa, ich sag ja: Sie lernen keine Fremdsprache, keine höhere Mathematik. Aber nach dem Lesen wissen Sie’s. Und wenn’s Ihnen wurscht ist, sah’s trotzdem gut aus, war spannend und ziemlich witzig. Kann man mehr verlangen?





Sie wollen Ihren Senf dazugeben? Dann hier:






Nazis light, wäre das so furchtbar? Drei Comics zeigen die NS-Welt vor dem Holocaust. Schauen Sie doch mal, ob Sie Lust drauf haben

Illustration: Filip Raif - Helvetiq
Illustration: Filip Raif - Helvetiq

Gründe für ein AfD-Verbot gibt’s genug, aber nötig ist es nur, weil deren Wähler hartnäckig die Folgen ihrer Wahl kleinreden: Wer sagt denn, dass alle Nazis immer nur Konzentrationslager bauen? Also gut, schauen wir in die Zeit vorher. Als die Nazis noch nicht alles ermordeten, sondern den Irrsinn erst in die Wege leiteten. Drei Comics zeigen einen Einblick in jene Epoche, die derzeit scheinbar eine Menge Menschen wieder für akzeptabel halten. Als alles noch nicht „zum Schlimmsten“ gekommen war. Weshalb in allen drei Bänden kein Konzentrationslager vorkommt. Und wenn ich die Rechtswähler richtig verstehe, ist dann ja alles irgendwie akzeptabel, nicht wahr?

Migrationspolitik 1938

Illustration: Sara Dellabella/Alessio Lo Manto - Knesebeck Verlag
Illustration: Sara Dellabella/Alessio Lo Manto - Knesebeck Verlag

„Die Irrfahrt der St. Louis“ ist eine historische Episode am Vorabend des Holocaust: Knapp 1000 jüdische Flüchtlinge wollten 1938 legal aus Nazideutschland nach Kuba entkommen. Eine bittere Geschichte, die gerade heute eine Menge Querverweise zulässt: Denn es blüht ja nicht nur der Antisemitismus wieder auf, sondern auch die Bereitschaft, Flüchtlinge und Migranten ab-, weg- und weiterzuschieben, ungeachtet aller Verdienste und Gefahren. Damals wurden die Juden vorher noch staatlich ausgeplündert, wollen wir wetten, dass die Remigrations-Experten von heute auch schon mal nachrechnen, was da zu holen ist? Und auch die heutige Aufnahmebereitschaft des Auslands ist der damaligen vergleichbar. Weshalb fast alle Passagiere der St. Louis nach Wochen auf See wieder im belgischen Antwerpen landeten – Kuba, die USA und Kanada verweigerten die Anlandung. 250 Passagiere starben letztlich in deutschen Händen. Schade nur, dass der Band von Sara Dellabella und Alessio Lo Manto nicht recht abhebt. Am etwas kindgerechten Stil liegt das weniger, mehr schon daran, dass Lo Mantos Schiff gern immer mal anders aussieht. Oder daran, dass Dellabellas Szenario eher chronologisch abarbeitet als dramaturgisch aufbereitet. Oder am arg platt eingebauten Bordnazi. Das ist solides Doku-Fernsehspiel-Niveau, nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger.  



Anne Frank on the road

Illustration: Joseph Joffo/Kris/Vincent Bailly - Graphic Universe
Illustration: Joseph Joffo/Kris/Vincent Bailly - Graphic Universe

Band zwei kommt aus dem Subgenre „Überleben im Untergrund“. 2011 erschienen die Erinnerungen von Joseph Joffo, der sich als jüdisches Kind im besetzten Frankreich abenteuerlichst durchschlug. Sozusagen Anne Frank on the road. Das Ergebnis sind 126 bitter-spannende, hervorragend von Vincent Bailly illustrierte Seiten, die wieder mal zeigen, wie flexibel, einfallsreich, reaktionsschnell man sein muss, um nicht umgebracht (Nazis), in Minneapolis erschossen (Trump) oder den Taliban ausgeliefert (Merz) zu werden. Ob man diese Fähigkeiten (Vorschriften befolgen gehört übrigens explizit nicht dazu!) selbst hätte? Ich wohl eher nicht. Leider erschien das Buch nie in Deutschland als Comic – ich nehme mal an, es war den Verlagen nicht graphicnoveldick genug. Es gibt den Band aber auf französisch, italienisch und (in meinem Fall) auch englisch.


Die ganz normalen Kriegswirren

Illustration: Filip Raif - Helvetiq
Illustration: Filip Raif - Helvetiq

Der tschechische Comic „Sudetenlove“ ist fiktiv, lässt sich aber von wahren Gegebenheiten inspirieren. Im Zentrum steht die Liebe von Hedwig und Fritz, die sich 1937 beim Skifahren kennenlernen. Fritz ist halb Tscheche, Hedwig eine sudetendeutsche Tschechin. Doch die NS-Begehrlichkeiten zeichnen sich bereits jenseits der Grenze ab. Juden überlegen, ob man das Land verlassen sollte, und Hedwigs Eltern schicken ihre Tochter angesichts der unruhigen Zeiten nach Belgien. Weshalb der verliebte Fritz per Fahrrad quer durch Deutschland fährt, um sie zu besuchen. An der belgischen Grenze finden ihn die Deutschen zu tschechisch und verhaften ihn als Spion. Bis ihnen die Soldaten ausgehen. Da ist Fritz plötzlich deutsch genug: Er wird als Soldat an die Ostfront entlassen. Fritz desertiert und schlägt sich mühsam nach Hause durch, wo man nach Kriegsende die Deutschen enteignet. Hedwig flieht mit ihrer Familie nach Bayern. Fritz, der jetzt den Tschechen zu deutsch ist, bleibt... Der Grafiker Filip Raif hat die Geschichte ansprechend, aber nicht anbiedernd umgesetzt. Die Fiktion nimmt ihr die Superschwere: Wem sie nicht tödlich genug ist, der kann sie auch als „Kriegswirren“ wegdrücken. Aber das bedeutet exakt: So sieht's aus, wenn es „nicht zum Schlimmsten kommt“. Was also von dieser minder schweren, komplett unnötigen Scheiße will man haben? Was davon ist besser als im Deutschland von 1932? Oder von heute?



Sie wollen Ihren Senf dazugeben? Dann hier:






Trendthema Frühgeschichte: Zwei Comics bringen Sie auf den neuesten Stand – einer richtig gut, einer sogar grandios unterhaltsam

NIEDRIGTEMPERATURGAREN IM FELLSACK          Illustration: Tine Steen - avant-verlag
NIEDRIGTEMPERATURGAREN IM FELLSACK Illustration: Tine Steen - avant-verlag

Ist’s ein Trend? Kaum hat Ulli Lust mit „Die Frau als Mensch“ den Deutschen Sachbuchpreis abgeräumt, kommen schon zwei weitere thematisch verwandte Comics auf den Markt. Muss wohl ein Trend sein, denn so schnell kann der Buchmarkt nicht reagieren. Aber viel wichtiger ist: Beide Comics sind deutlich schlüssiger als der Lust-Titel: Weil sie mit einer Fragestellung arbeiten und diese Frage auch noch beantworten, kommt man nach dem Lesen nicht nur deutlich zufriedener raus, sondern auch besser unterhalten. Einen der beiden muss ich Ihnen sogar regelrecht ans Herz legen.


Kein Tier passt zum Fundstück

Illustration: Richard Cowdry - avant-verlag
Illustration: Richard Cowdry - avant-verlag

Richard Cowdry hat den Vorteil des attraktiveren Themas: Dinosaurier. Das er in „Das Geheimnis der Knochen“ mit der Frage verbindet: Wie kam man zur heutigen Paläontologie? Weil, früher dachte man ja: Ob , Mensch, Maus, Mango, der jeweilige Gott hätte in sechs Tagen alles so gebastelt, wie’s heute aussieht. Wie wurde dieses Modell geknackt? Allmählich? Oder über Nacht? Und wie hat man sich Fossilien erklärt, die zu keinem lebenden Tier passten?


Mit dem Bergbau kamen die Fossilien


Cowdry arbeitet sich recht chronologisch vor. Er beginnt im Mittelalter, wo die Menschen schon diverse Fossilien fanden, aber sich allerhand Hokuspokus dazu überlegten. Und natürlich fand sich mehr Fossilien, je mehr die Menschen sich (für Kohle o.ä.) in und unter die Erde wühlten. Manche deuteten richtig, manche lagen falsch, manche lachte man aus und müsste sich heute bei ihnen entschuldigen. Das ist durchaus munter zu lesen – aber es treten Schwächen auf.

Illustration: Richard Cowdry - avant-verlag
Illustration: Richard Cowdry - avant-verlag

Cowdry illustriert und erzählt kindgerecht – aber warum? Kinder finden Saurier spannender als den Streit um die korrekte Knochendeutung. Zu Erwachsenen wiederum passt zwar die Frage besser, doch die merken, wenn's (wie in Kinderbüchern oft üblich) kein Literaturverzeichnis gibt. Aber was ist dann belegt, was nur „vermutlich irgendwie so gewesen?“ (Cowdry stellt klar und ich glaub's ihm sofort , er habe eigentlich ein Literaturverzeichnis dazugestellt, das jedoch weggekürzt wurde. Ärgerlich, aber Namens-, Sach- und Literaturregister werden in letzter Zeit häufig geringgeschätzt)


Das Personal ist einfach zu gut


Trotz Skepsis: Man liest mit unerwarteter Freude. Das Personal ist einfach zu gut: Forscher, Gschaftlhuber, Wichtigtuer. All das getoppt von der furchtbar ungerechten Geschichte der Britin Mary Anning. Die verdiente ihren Lebensunterhalt mit dem Ausbuddeln und Verkaufen von Fossilien – und entdeckte dabei auch das erste komplette Plesiosaurier-Skelett in den Meeresfelsen. Das sie über Monate hinweg im Alleingang in den Phasen zwischen Ebbe und Flut herausmeißelte. Die verdiente Anerkennung dafür blieb damals weitestgehend aus, die rissen sich lieber einige angesehene Akademiker unter den Nagel. Starkes Stück. Starke Geschichte.


Illustration: Richard Cowdry - avant-verlag
Illustration: Richard Cowdry - avant-verlag


Sechs Richtige für Tine Steen!

Donnerwetter: Was für ein exzellentes Produkt! Ohne Witz: Ich hab schon lang keinen Sachcomic mehr gesehen, bei dem so viel richtig gemacht wurde wie in Tine Steens „Die kochenden Affen“. Und das fängt schon bei der Behandlung des Themas an: Steen erkennt, dass ihre Story pur auf Leser-Wohlwollen angewiesen wäre. Steinzeit-Essen, naja, schon eher nerdig. Aber anders als Ulli Lust, die genauso vom eigenen Thema beseelt ist, bleibt Steen eisklar: Das Thema muss attraktiver werden. Und obwohl Steen viel Bildungsbürgerliches im Angebot hätte (Auswirkungen auf heutige Menschen. Sozialgeschichte) entscheidet sie sich für die Unterhaltsamkeit. Sie signalisiert vollrohr: Auch noch lustig!


Humor (1) in vertrauter Verpackung (2)

Steen verkleidet das Ganze als Fake-Kochmagazin und verspricht auf dem Titel „Mit den besten Rezepten der letzten 3 Millionen Jahre“. Natürlich in Aufkleberoptik, die man in der Branche „Störer“ nennt. Das klingt fast unseriös witzig, im Grunde funktioniert das Cover als eigenständiger Cartoon, so ähnlich wie beim Cover der „Titanic“. Aber weil die Rezepte tatsächlich drin sind, gibt man dem Ding eine Chance, selbst wenn man so wenig Lust auf Foodjournalismus hat wie ich. Die Zutatenliste fürs erste Rezept: 1 Kadaver, 1 Stein. Schon ein Lacher, oder?


Illustration: Tine Steen - avant-verlag
Illustration: Tine Steen - avant-verlag

Innen wird's sofort wieder clever: Steen erfindet das Rad nicht neu, sondern signalisiert Vertrautheit. Sie übernimmt ihre Optik weitgehend von Bestseller-Autorin Liv Strömquist, die ebenfalls für Humorfotainment steht. Viel Text in frech wechselnden Schriften, die zeichnerischen Ansprüche hat Städelschülerin Steen auf Strömquists Level herabgedimmt. Sie weiß: Es entscheidet der Info-Gag. Vor allem, wenn man so pfiffig ist wie Steen: Sie lockert ihre Infos passend auf, wie die Lehrerin, die man für ihre Pointen liebt und der man trotzdem zuhört. Etwa Typ „May Thi Nguyen-Tim“.


Illustration: Tine Steen - avant-verlag
Illustration: Tine Steen - avant-verlag

Dabei verliert Steen obendrein nicht die Übersicht: Sie sagt, was sie vorhat, zeigt es dann stringent auf. Manchmal schweift sie ab, kehrt aber zuverlässig zum roten Faden zurück. Als wär’s das Selbstverständlichste im Comicgeschäft. Ist es aber nicht.


Roter Faden (3) ohne Mission (4), aber mit Quellen (5)

Steen will auch nicht auf Teufel komm raus irgendwas belegen. Sie will Zusammenhänge erklären und nicht sagen, was man essen soll oder die Steinzeitfrau im Nachhinein gleichberechtigen. Sie weiß, dass sich derlei ohnehin aus ihrem Stoff ergibt: Warum wir Fett so gern mögen, warum Frauen oft entscheidender waren als angenommen, warum sie manches anders sehen und machen. Theoretisch, wohlgemerkt, weil Steen supersolide klarstellt, wann und wo Thesen gut begründet, aber eben nur Thesen sind.


Illustration: Tine Steen - avant-verlag
Illustration: Tine Steen - avant-verlag

Apropos: Erinnern Sie sich noch an „Columbusstraße“, wo’s zwar ein Quellenverzeichnis gab, das aber hauptsächlich aus Bequemipedia bestand? Steen hat ein Literaturverzeichnis mit richtigen Aufsätzen von richtigen Wissenschaftlern aus richtigen Publikationen. Und weist trotzdem auf Ungenauigkeiten hin, die sich ergeben, wenn die Quellen Hunderttausende bis Millionen Jahre alt sind.


News to use (6)

Alles war für die Katz, wenn das Thema trotz Aufbereitung zu schwach ist. Aber Steen hat recht: Wenn man erstmal drin ist, lernt man eine Menge für das Hier und Jetzt. Wie ineffizient Essen eigentlich ist: Man braucht viel Zeit und Energie zum finden, Kauen, Verdauen. Man holt nur einen Bruchteil vom Brennwert raus. Und wieviel besser das wird, wenn man einen Teil dieser Mühe vor dem Essen erledigt. Von Tine Steen weiß ich: Kochen ist eigentlich das Outsourcen von Teilen der Verdauungsarbeit. An andere Leute (Koch), mit zusätzlicher Energie (Feuer/Strom). Warum wird Fleisch sogar besser, wenn man nur drauf einprügelt? Lauter gute Fragen und spannende Sachen. Ich hätte sie nicht von selbst gestellt, aber jetzt, wo mich Steen draufbringt, finde ich sie auch spannend.





 


Sie wollen Ihren Senf dazugeben? Dann hier:







Suchwortvorschläge
Kategorien

Keinen Beitrag mehr verpassen!

Gute Entscheidung! Du wirst keinen Beitrag mehr verpassen.

News-Alarm
Schlagwörter
Suchwortvorschläge
Kategorie
bottom of page